Etwas überwältigend war der Anblick schon, der sich an “Australiens beliebtestem Strand” heute bot, erst recht nach saisonal bedingt kurzer Nacht.
Ich tippe, ohne nachgezählt zu haben, es war einer der 35000-Tage, die ich unlängst in meiner Sydney-Story fürs neue Merian beschrieben habe. Nix für ungut aber fürs Duschen Schlange stehen (siehe Bild rechts)?
Really? Da zeigt sich, dass ich mich die letzten zwei drei Jahre (mit gutem Grund) vor der Jahreswende hier in Bondi gedrückt habe – Ich bin einfach nix mehr gewohnt! Als ich es dann aber – vorbei an Zäunen, durch rötende Massen – ins Wasser geschafft hatte, war das dann doch wieder ausgesprochen herrlich, ein Bayswim (von Nordbondi nach Südbondi und zurück) jenseits der “im Wasser Steher” war genau das Richtige für den Jahresanfang. So um die 22 Grad, klar, wellig, freundlich, nur am Südende wegen einer Neujahrsparty in den Icebergs radikal zu laut.
Anschließend allerdings war mein Massenbedarf dann auch wieder gedeckt. Eine ganze Reihe Leute waren unterwegs, denen ihre Wahl-Mischung von Feierhelfsmitteln und Sonne nicht ganz so gut bekommen war, es gab das übliche “wie komm ich jetzt wieder raus aus Bondi”-Gequäle
auf der Bondi Road. Dazwischen die Beschallung von der Dachparty des Swiss Grand und der Icebergs Dining Room Veranstaltung. Ich erwähnte das schon, aber sags jetzt einfach kurz nochmal; Ohrstöpsel sind wirklich eine tolle Erfindung in solchen Situationen. Was mich manchmal insgeheim ein bisschen überrascht ist wirklich wie die Badefreunde aus aller Welt (englisch war fast Fremdsprache) wahrhaft ALLE nach Bondi zu kommen scheinen. Wer 300 Meter weiter spaziert und nach Bronte geht, hat es wirklich nett. Und was zum Beispiel spricht gegen Dee Why? Oder Avalon? Oder Camp Cove? Sind nicht Manly oder Freshwater auch schön?
Jetzt im Ernst: wieso haben Urknall oder Schöpfer mehr als 40 ocean beaches an Sydneys charmante Ränder gepflanzt, wenn alle immerzu doch nur zu einem einzigen gehen? Ist das nicht fahrlässige Verschwendung?
Okay okay, ich hör schon auf, viel zu tiefes Philosophieren in einem Jahr, das kaum einen Tag alt ist. Ein bisschen mehr Lesestoff über das Land mit 11011 Stränden im neuen Merianheft (auf Foto des Titels klicken).
Ach ja, und jetzt hätte ich’s fast vergessen: Happy 2012 liebe Beachblogleser, wo immer Sie sind!
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… ist es eigentlich gerade in Sydney?
Die
"Ein Jahr in Australien" ist 2007 erschienen und online, im Buchhandel sowie als ebook erhältlich. Mehr dazu
mails erreichen mich via julica.j@gmail.com
Na, da kann man ja wirklich nur “Happy New Year” wünschen … Ist ja wie auf Malle in der Hochsaison. ;)
Have fun in 2012!
Haha, Malle Hochsaison… Da war ich noch nie, ist aber bestimmt ein guter Vergleich… Zum glück ist die silly season relativ kurz. Ab nächste Woche müssen alle wieder in ihren Büros etc sitzen. Happy NY aus den Antipoden. jj
[...] gehen über das normal Reisegeschwätz hinaus. Den Sydney Artikel hat zum Beispiel die wunderbare Julica Jungehülsing verfasst, die mit dem Buch “Ein Jahr in Australien” Heike und mich bereits vor unserer [...]
[...] Blog gefunden, wo Ihr Euch das ansehen könnt: → na dann…frohes Fest! – oder am →1. Jänner! Ehrlich gesagt, das wars mir so, wie es bei uns war, weit [...]