Ein Jahr in Australien
ist geschrieben und als Buch zu haben. Ich lebe auch nach jenem einen Jahr noch in Bondi, Sydney, Australien, schreibe für Geld und Magazine. Und neuerdings auch im Beachblog aus Spass und für alle anderen.
Der Beachblog ist keine ’how-to’-Seite, d.h, es wird nicht verraten, wie man Klippan-Sofas am Besten nach WA verschifft, welche DVD-Spieler auch in Darwin funktionieren oder ob das Partner-Visum einfacher geht als Subclass 457. Gut, ich nenne ein paar Links zum Thema (Welt der Asuwanderer). Derlei Seiten gibt’s ja reichlich. Im Beachblog stehen eher: Geschichten aus und über Australien, Einblicke, Schräges, Skurriles, Spannendes, Komisches vom Strand – und, logisch: auch von anderswo. Ich freue mich übrigens über Feedback. Immer her damit und vor allem: ganz viel Spass beim Lesen.
Ps: Sie kennen besagtes Schriftgut gar nicht, möchten das aber unbedingt ändern? Not to worry, suchen Sie im Buchladen nach oben abgebildetem Titel. Zu weit, zu heiß oder zu kalt? Sie wohnen way out back, und da gibt es keine Buchläden? Dann klicken Sie einfach hier Ein Jahr in Australien und wuseln sich durchs Bestellprozedere des weltweiten Webs!
Und sonst?
Tja, da ich noch immer nichts anderes Gewinnbringenderes gelernt hab, schreibe ich nach wie vor Sachen auf. Die meisten werden in deutschen Magazinen gedruckt. Abgesehen davon bin ich wie gehabt kaffeesüchtig und
täglich zwecks Qualitätskontrolle in lokalen und entfernteren Coffein-Ausgabestätten unterwegs. Das angenehmste an diesem Ehrenamt ist in Australien: kein Mensch, geschweige denn ein Barista, würde in Sydney wunderbare, frisch geröstete braune Bohnen durch so etwas gruseliges wie H-Milch versauen. Kein Scherz, das machen sie überall in Hamburg, wirklich! Hab ich unlängst wieder beim Heimatbesuch erlebt, nennen sie dort: Laaahthe Macchiato. Mit H-Milch. Also ehrlich. Dabei ist Hamburg sonst eine so nette Gegend, wirklich. Ist und bleibt in Deutschland meine Lieblingsstadt. Aber der Kaffee…
Surfen? Ja, bitte. Auch wenn ich manchmal wünschte, Bondis line up wäre nicht so unbotmäßig beliebt. Manchmal habe ich Angst. Weniger vor Wellen. Vor Haien auch nicht. Aber vor diesen superspitzen Nahkampfgeräten, zu denen manche Mitsurfer ihre Gleitspielzeuge umwidmen. Ehrlich: take it easy guys, relax. Ich brauche meine Augen noch. Aber es gibt, zumal zur Hochsaison, ja auch noch ein paar Ausweichmöglichkeiten… Wo? Wie man dahin kommt? You gotta be dreaming, mate!…
Noch was: wenn jemand Sydney gerade Hals über Kopf verlassen muss, das Visa läuft ab, oder es steht sonst eine Katastrophe an: Bitte, zögert nicht, mir Euer Board in Pflege zu geben. Mein gutes altes 7.2” Miller ist museumsreif. Mein Surffreund Rod findet, ich sollte es einmotten. Egal, manchmal geht er trotzdem noch mit mir raus. Thanks, mate.
See you later, in the water. Oder ganz in der Nähe.
Update:
das neue Brett heißt sinnigerweise Maliboo und kommt aus Manly (nicht weitersagen). Ich danke an dieser Stelle dem Zürcher Rucksackreisenden, der es nicht in die Berge verschiffen wollte. Maliboo dankt auch, im Trocknen an der Wand stehen ist doch blöd.

Update Winter 2009:
Es gibt keinen eisigen Wind in Bondi.
Nur die komplett falsche Kleidung.
… ist es eigentlich gerade in Sydney?
Die 
"Ein Jahr in Australien" ist 2007 erschienen und online, im Buchhandel sowie als ebook erhältlich. Mehr dazu
mails erreichen mich via julica.j@gmail.com
Hey, super Seiten, hab ich sofort in meine bookmarks aufgenommen.
ich war zwar nur 9 Monate down under, hab mich aber gleich wieder heimisch gefühlt auf deinen Seiten – lesen und surfen macht Spaß und Lust auf Mee(h)r; ich hoffe, ich kann “(M)ein Jahr Australien” irgendwann voll machen. Außerdem würd ich unsere knapp 10 Grad glatt gegen eure 14 eintauschen.
[...] Tagen auch wieder da wo sie hingehört. Also auf ein Neues und viel Spass beim Stöbern im Beachblog. Delfine in Bondi 24.6.09 © [...]
Ich war am Freitag in der Bücherei und habe mit meinen beiden Söhnen nach Büchern gestöbert. Während die beiden sich mit Wimmelbüchern etc eingedeckt haben, hatte ich einfach Lust mal in die Ferne zu schweifen und da lag Dein Buch auf dem “Wochentisch”….In Australien war ich nie, hatte bislang auch kein grosses Interesse an Australien, wusste nicht allzuviel über das ferne Land und meine Reisen vor meinen beiden Kids haben mich eher nach Südamerika und Indien und Thailand gebracht…Egal, das Buch hat mich, warum auch immer im richtigen Moment angesprochen, wenn auch ich NIX mit surfen, Down under etc am Hut habe, ich hatte einfach etwas Fernweh in mir…Ich habe das Buch innerhalb einer Nacht verschlungen, habe stellenweise laut gelacht und mich oft gewundert und gestaunt. Ich habe nun nicht schlecht Lust Sydney kennenzulernen, und da eine solche ferne Reise für uns derzeit nicht realisierbar ist, freue ich mich einfach, dass es diesen Blog gibt und ich Deine angenehm geschriebenen Artikel, Eindrücke und Bilder teilen darf.
Herzliche Grüsse aus der winterlichen Schweiz von
Carolin
Hallo Carolin,
als dieser Kommentar damals ankam, war ich grad in Südostasien und hab danach total verschwitzt mich zu bedanken! Dabei hat mich das so nette Feedback zu meinem Buch wirklich sehr sehr gefreut! Vielen Dank also mit Verspätung, und viel Spaß erstmal weiterhin beim gedanklichen Verreisen – das ist, finde ich jedenfalls, auch oft eine ganz schöne Art rumzukommen….
Ganz viele herzliche Grüße in die Schweiz! Julica
[...] erste Wellenritt nach Wochen im komplett ozeanfreien Laos (Elefanten reiten ist wirklich nicht zu vergleichen, aber auch schön) muss noch einen Tag warten. Das ist ok. Ich [...]