Julica in Bondi

Bondi Beach Stories – Lesen & Entdecken

noch 364 Tage …

'spheres' © J. Jungehülsing Sophie Hoppes Glasball mit Lifesaver © J. Jungehülsing

… sind es, auf jeden Fall mas o menos, bis zur nächsten Sculpture by the Sea. Wir locals (ähem) lieben und hassen (just a little) dieses Ereignis gleichzeitig. Natürlich ist es fantastisch: so viel Kreativität auf unserem täglichen Spazier- oder Jogg-Weg über die Klippen zu sehen. Jedes Jahr, finde ich, wird die Qualität ein bisschen besser, fast immer gibt es Skulpturen zwischen Bondi und Tamarama, die überraschen, grinsen lassen, wirklich komisch oder einfach nur schön sind – wie in diesem Jahr zum Beispiel der im Meer schwimmende Glasball von Sophie Hoppe. Die in Marseille geborene Künstlerin nennt das Objekt „a kinetic installation portraying an invisible constraint“, well, she may. Ich mochte diese poetische, runde Reflektion im Wasser schlicht gern, und vermisse sie schon jetzt ein wenig. Andere Sachen, die mit der Skulpturausstellung einhergehen, sind eher anstrengend: das Geschiebe und Gedrängel, drei Wochen lang fällt Pilates im Tama Surfclub aus, Matt ist ständig zu spät bei der Arbeit, weil er schlicht die Treppen nicht hochkommt (wie, Sie haben noch nie einen Stau auf einer Strandtreppe gesehen …? well, just come over: in etwa 365 Tagen ist es wieder so weit…), verstopfte Busse, ausverkaufte Pistazienkekse. Sagen

Marcus Tatton's Icon © J. Jungehülsing

Marcus Tatton's Icon © J. Jungehülsing

wir die, …genau: die überdimensionale Begeisterung, sorgt einfach für Geduldsproben. Aber nichts für ungut, wir teilen ja gern. Und schön war es doch. Wer nicht 365 Tage warten will: Vom 5. bis 28. Juni 2009 findet die Sculpture by the sea erstmals in Aarhus statt. Das liegt in Jütland, Dänemark und die Schau dort wird bestimmt auch großartig. Im März läuft eine Schwesterausstellung in Cottesloe, einem Strandvorort von Perth, WA. Da gibts dann zwar nicht wie in Bondi 100 Skulpturen sondern nur gut 50. Aber dafür sinkt hinter denen dank richtiger Himmelsrichtung die Sonne untergehend ins Meer und taucht nicht wie in Bondi zu nachtschlafender Zeit aus den Fluten. Also: viel Spass in Dänemark und Westaustralien, und bis zum nächsten Jahr, im Stau auf der Strandtreppe ;-)

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am November 4, 2008 von in Am Strand und getaggt mit , , , .

Wie spät …

… ist es eigentlich gerade in Sydney? Die Weltzeituhr gibt Antwort!
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