Julica in Bondi

Bondi Beach Stories – Lesen & Entdecken

Überraschung im Rip

jumpDas ist jetzt ja mal eine Zahl, die mich überrascht: Nicht „doofe Touris“,  kleine Mädels oder Beckenrandschwimmer ertrinken an hiesigen Küsten am häufigsten, sondern: australische Männer zwischen 30 und 39. Ach was? Ja, ehrlich! Die Lebensretter von Surflifesaving Australia haben nachgezählt und heraus gefunden, dass 88 Prozent aller im Meer Ertrunkenen in der vergangenen Saison Männer waren, die meisten davon Dreißiger. „Arroganz, Bravado und Überschätzung ihrer eigenen Fähigkeiten sind eine tödliche Kombination“, sagte Matt Anderson von SLSA zu der Zahl und rät seinen Geschlechtsgenossen: „Männer müssen lernen, ihre Grenzen besser einzuschätzen“ (mein Reden…;-).  Insgesamt ertranken in der vergangenen Saison 94 Menschen an den Küsten, davon übrigens  niemand zwischen den rot gelben Flaggen, die an bewachten Stränden sichere Bademöglichkeiten markieren. flagAußerhalb jener Flaggen können rips genannte Strömungen Schwimmer aufs Meer hinaus ziehen. Wer unsicher ist, was ein Rip ist oder aus anderen Gründen Lust hat, etwas über Schwimmen an schwierigen Stränden zu lernen, sollte sich ein paar Minuten für Dr. Rob Brander’s Film nehmen. Der auch Professor Rip genannte Wellenkundler hat in Bondi und Tama ein Video gedreht, das Strömungen erstklassig zeigt – und erklärt, wie man mit ihnen umgeht. Watch it!! Der Clip macht auch ohne „Lehraspekt“ Spaß. Und vielleicht haben die Zigtausend freiwilligen und hauptamtlichen Lifesaver dann ja diese Saison etwas weniger zu tun. Letztes Jahr zogen sie über 23 000 Leute aus den Fluten. Wer noch genauer über Strömungen Bescheid wissen will, findet auf Branders Science of the Surf – SOS– Seite übrigens noch mehr wirklich spannende Infos zu Wellen und Meer. Auch überraschende, promised!

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am November 11, 2009 von in Am Strand, Ein Jahr in Australien und getaggt mit , .

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… ist es eigentlich gerade in Sydney? Die Weltzeituhr gibt Antwort!
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