Julica in Bondi

Bondi Beach Stories – Lesen & Entdecken

unterdessen, am Strand nebenan …

Sumner Beach, Christchurch, Spassfreie Zone

Bondis Surfer reiben Wachs und Hände und freuen sich auf dicke Wellen (ab Samstag), sieht interessant aus, was da kommen soll. Für die Wartezeit: Ich war gerade „across the ditch“, wie sie hier sagen, genauer in Christchurch, NZ, wo den Wellenfreunden gerade komplett egal ist, ob sie nun brechen und wenn ja in welcher Höhe: Sie können nämlich nicht rein, ins Nasse. Das heißt theoretisch schon, praktisch eher nicht, denn seit dem monströsen Erdbeben am 22. Februar (jaja auch in NZ gab’s ein Erdbeben…bestes ‚please help video‘ vom legendären beached whale hier)  sind Abwasser und Klärwerke, ähem, föcked… und allerlei Undelikates fließt ungefiltert ins Meer. Nicht so lecker. Betreten des Wassers verboten. Sogar für Hunde.

Mosaik in Taylor's Mistake

Klar, es gibt Schlimmeres, aber ich fand irre zu sehen, wie viele Folgen so ein Beben hat, über die man nie hört oder nachdenkt. Die Stille in den sonst quirligen Strand-Vororten ist ein bisschen unheimlich. Viele haben immer noch keinen Strom, manche kein fließendes Wasser. In Taylors Mistake (daher das Foto vom Surfie-Mosaik links) war ich die einzige Figur weit und breit .. und das an einem super sonnigen Nachmittag. Wie Rügen in der Nachsaison, nur nicht so sorglos. Fingers crossed, dass das ganze Gebebe in den Kontinental-Falten jetzt mal ein Ende hat und die Regionen irgendwie wieder auf die Füße fallen. Ich weiß, ich bin überhaupt nicht erdbebenerprobt, aber mir hat schon der skala 3.8 aftershock einen Schrecken eingejagt. Über Stärke 9 möchte ich gar nicht nachdenken.

Ein Kommentar zu “unterdessen, am Strand nebenan …

  1. Peter A. Bruns
    März 18, 2011

    Armes Neuseeland und wann werden die ersten Radioaktivitäten an australischen Stränden gemessen? Wie Du mitbekommen haben wirst, ist hier in Deutschland auch der Teufel los, was die berechtigte Furcht vor den Atomkraftwerken betrifft. Alles durch die Habgier von Atomlobbyisten. Nun kommt noch dazu der durch die UN beschlossene Kriegseinsatz in Libyen – verdammt, man kommt zu den schönen Dingen im Leben scheinbar nirgendwo mehr.
    In the bad mood – Peter sagt darauf Hummel, Hummel… und haut ab nach Hamburg ins Wochenende. Take care Julica

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am März 17, 2011 von in Am Strand, jenseits vom Strand, Unterwegs und getaggt mit , , , , .

Wie spät …

… ist es eigentlich gerade in Sydney? Die Weltzeituhr gibt Antwort!
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