Julica in Bondi

Bondi Beach Stories – Lesen & Entdecken

Da qualmt doch was?

IMG_8358Nach einem Wintersonntag fühlte sich Bondi gestern nicht an: Der Strand gut gefüllt, das Meer ebenfalls, und über allem hing ein leichte Dunstwolke, die nach Waldbrand roch. Es war allerdings kein „echtes“ Feuer, sondern vorsorgliches hazard reduction burning im Norden von Sydney, eine Aktion, bei der die Feuerwehren Schneisen ins Buschland brennen um später ausufernde Brände zu verhindern oder wenigstens zu bremsen. Auch der Geruch von verbrannten Eukalyptusblättern passt eigentlich eher zum Jahresende – dafür gut zur Statistik des wärmsten Winters aller Zeiten, an der die Zahlenzähler im Wetterbüro garantiert gerade basteln. Wer die Temperaturen übrigens überhaupt nicht komisch findet, sind  die Beerdigungsunternehmer: es wird einfach nicht genug gestorben, bis zu 15 % Einbußen beklagen die Herren der Särge, kein Witz.
Bondi bescherte der Rauch einen kitschig rosigen Sonnenuntergang. Schönen Wochenstart!

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3 Kommentare zu “Da qualmt doch was?

  1. Norbert Hämmerling
    August 27, 2013

    Was für ein schönes Foto! Ist doch echt eine traumhafte Kulisse. Und nicht sooo viele Menschen am Strand, wie im Sommer. Wünschte, ich könnte mir jetzt mein Board schnappen und mir die eine oder andere kleine Welle schnappen… Für mich als Anfänger genau die richtige Größe, um zu üben.

    15 % Einbußen sind ja nur saisonal zu sehen. Im Sommer wird’s furchtbar heiß und dann haben die Grim Reapers doch wieder gut zu tun. Am Ende kriegen sie doch alle – das ist nur eine Frage der Zeit!

    Sonnige Grüße nach downunder.
    Nobbi

    • Julica Jungehuelsing
      August 28, 2013

      hei Nobbi, danke, das find ich auch. wenngleich es schon mal wieder ein paar mehr Hügel geben dürfte aber im Moment hab ich eh zu viel zu tun und keine Zeit für die Wasserdellen. apropos 15 prozent: mein Mitleid hält sich auch in Grenzen: im Sommer klatschen sich die undertaker wieder auf die Schenkel, take care jj

      • Norbert Hämmerling
        August 29, 2013

        …hej, so geht das aber nicht! „zu viel zu tun“ und „keine Zeit für Wasserdellen“ klingt mehr nach urdeutscher Tüchtigkeit als nach australischer easy goin‘ Manier. Naja gut – Arbeiten bedeutet ja auch meistens, das nötige Einkommen zu erwirtschaften und manchmal auch eine gewisse Erfüllung. In diesem Sinne: sei fleißig! ;-)
        Nobbi

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am August 26, 2013 von in Ein Jahr in Australien, insight Australia und getaggt mit , , .

Wie spät …

… ist es eigentlich gerade in Sydney? Die Weltzeituhr gibt Antwort!
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